Account
-
Sichere Zahlungsoptionen
Wir arbeiten ausschließlich mit den sichersten Zahlungssystemen.
-
Rückgabe des Produkts innerhalb von 30 Tagen
Wir tun alles, um unsere Kunden zufrieden zu stellen.
Keine Produkte im Warenkorb.
Sie haben noch keine Produkte in Ihrem Warenkorb. Fügen Sie einige Produkte hinzu, um diese Erfahrung zu machen.
Um alle reduzierten Produkte zu sehen und zu nutzen.
Hier klickenWie findet man den Lackcode bei Audi? Kompletter Leitfaden für Fahrzeughalter 2026
Wie findet man den Lackcode bei Audi? Kompletter Leitfaden für Fahrzeughalter 2026
Wie findet man den Lackcode bei Audi und warum ist er so wichtig?
Der Lackcode gehört zu den wichtigsten Informationen über das Erscheinungsbild eines Fahrzeugs. Mit seiner Hilfe kann bei Karosserie- und Lackreparaturen, der Restaurierung von Karosserieteilen oder der Beseitigung von Gebrauchsschäden die exakt passende Farbe ausgewählt werden. Bei Fahrzeugen der Marke Audi ist das Auffinden des Lackcodes relativ einfach, jedoch wissen viele Besitzer nicht, wo sie danach suchen müssen.
Wenn Sie eine Reparatur planen, Karosserieteile austauschen möchten oder überprüfen wollen, ob das Fahrzeug bereits repariert wurde, kann die Kenntnis des Lackcodes äußerst hilfreich sein. Besonders wichtig ist dies bei der Bewertung eines Gebrauchtwagens, wenn beispielsweise lackierte Kotflügel, Türen oder die Motorhaube Verdacht auf frühere Reparaturen erwecken.
In diesem Leitfaden erklären wir, wo sich der Lackcode bei Audi befindet, wie er gelesen wird und warum es wichtig ist, auf die Farbgleichheit der einzelnen Karosserieteile zu achten.
Was ist ein Lackcode?
Der Lackcode ist eine Herstellerkennzeichnung für die genaue Farbe, die bei der Produktion des Fahrzeugs verwendet wurde. Jeder Farbton besitzt einen individuellen Code, der in der Regel aus Buchstaben und Zahlen besteht.
Bei Audi-Fahrzeugen findet man unter anderem folgende Lackcodes:
- LY9B – Brilliant Black
- LZ7S – Daytona Grey
- LX7W – Ice Silver Metallic
- LY7G – Quartz Grey Metallic
- LZ5C – Estoril Blue
Es ist wichtig zu wissen, dass die Farbbezeichnung allein nicht immer ausreicht, um den richtigen Farbton zu bestimmen. Zwei ähnliche Silber- oder Schwarztöne können sich in Details unterscheiden, die erst nach dem Auftragen des Lacks sichtbar werden. Daher sollte bei Reparaturen stets der Lackcode verwendet werden.
Wo befindet sich der Lackcode bei Audi?
Die Position des Lackcodes kann je nach Modell und Baujahr variieren. In den meisten Fällen befindet er sich auf einem speziellen Identifikationsaufkleber.
1. Im Kofferraum
Der häufigste Ort ist die Reserveradmulde im Kofferraum.
So finden Sie den Lackcode:
- Öffnen Sie den Kofferraum.
- Heben Sie den Kofferraumboden an.
- Suchen Sie den Serviceaufkleber.
- Finden Sie die Kennzeichnung aus Buchstaben und Zahlen, die normalerweise mit dem Buchstaben „L“ beginnt.
Bei vielen Audi-Modellen ist dies die wichtigste Informationsquelle für Ausstattung und Lackfarbe.
2. Im Serviceheft
Ein identischer Aufkleber befindet sich häufig auch im Serviceheft des Fahrzeugs.
Dies ist besonders praktisch für Fahrzeughalter, die nicht direkt am Fahrzeug nach dem Code suchen möchten.
3. An der Fahrertürsäule
Bei einigen Modellen befindet sich der Lackcode auf dem Typenschild an der Fahrertürsäule.
Prüfen Sie insbesondere:
- die B-Säule,
- den Bereich um das Türschloss,
- vorhandene Werksaufkleber.
4. Im Motorraum
Ältere Audi-Modelle können die Lackkennzeichnung auch unter der Motorhaube tragen.
Typische Positionen sind:
- an den Federbeindomen,
- am Frontblech,
- in der Nähe des Typenschildes.
Wie liest man den Lackcode bei Audi?
Das Auffinden des Aufklebers ist nur der erste Schritt. Viele Audi-Besitzer haben Schwierigkeiten, den Lackcode korrekt zu identifizieren, da sich auf dem Etikett zahlreiche weitere Nummern und Kennzeichnungen befinden.
Wie sieht ein Audi-Lackcode aus?
Bei den meisten Audi-Modellen besteht der Lackcode aus vier Zeichen. In der Regel beginnt er mit dem Buchstaben „L“, gefolgt von Zahlen und Buchstaben.
Beispiele:
- LY9B – Brilliant Black
- LZ7S – Daytona Grey Pearl Effect
- LX7W – Ice Silver Metallic
- LY7G – Quartz Grey Metallic
- LZ5C – Estoril Blue
Der Buchstabe „L“ ist die Kennzeichnung des Volkswagen-Konzerns für die Karosseriefarbe. Die folgenden Zeichen definieren den exakten Farbton.
Wie findet man den Lackcode auf dem Serviceaufkleber?
Der Audi-Identifikationsaufkleber enthält verschiedene technische Informationen:
- Fahrgestellnummer (VIN)
- Motorkennbuchstabe
- Getriebekennbuchstabe
- Ausstattungscodes
- Lackcode
Der Lackcode befindet sich meist im unteren Bereich des Aufklebers. Je nach Modell kann er allein oder neben anderen Ausstattungskennzeichnungen stehen.
Wenn Sie mehrere ähnliche Zeichenfolgen sehen, suchen Sie nach einem Code, der mit „L“ beginnt.
Was tun, wenn der Aufkleber unleserlich ist?
Bei älteren Audi-Fahrzeugen können Aufkleber beschädigt, verblasst oder teilweise abgerissen sein. In diesem Fall gibt es alternative Möglichkeiten, den Lackcode zu ermitteln.
Die einfachste Lösung ist die Kontrolle des Servicehefts, da dort häufig ein zweiter identischer Aufkleber vorhanden ist.
Ist auch das Serviceheft nicht verfügbar, kann die Fahrgestellnummer (VIN) genutzt werden.
Lackcode anhand der VIN ermitteln
Die VIN enthält zahlreiche Informationen über das Fahrzeug, darunter auch die originale Lackfarbe.
Dazu können Sie:
- einen autorisierten Audi-Service kontaktieren,
- professionelle VIN-Datenbanken nutzen,
- einen spezialisierten Lackierbetrieb aufsuchen.
Anhand der VIN lässt sich der exakte Lackcode selbst dann ermitteln, wenn alle Aufkleber fehlen.
Reicht die Farbbezeichnung aus?
Viele Fahrer glauben, die Kenntnis der Farbbezeichnung sei ausreichend. In der Praxis führt dies jedoch häufig zu Fehlern.
Beispielsweise können zwei als „Silber“ bezeichnete Fahrzeuge völlig unterschiedliche Farbtöne besitzen. Dasselbe gilt für Schwarz-, Grau- oder Blautöne.
Deshalb sollte bei der Bestellung von Lackstiften, Spraydosen oder bei Lackierarbeiten immer der vollständige Lackcode angegeben werden.
Warum kann dieselbe Farbe unterschiedlich aussehen?
Selbst bei identischem Lackcode kann die Farbe am Fahrzeug vom ursprünglichen Farbton abweichen. Ursache ist die natürliche Alterung der Lackoberfläche.
Einflussfaktoren sind unter anderem:
- UV-Strahlung,
- Witterungseinflüsse,
- Häufigkeit der Fahrzeugwäsche,
- Polierarbeiten,
- Alter des Fahrzeugs.
Aus diesem Grund führen professionelle Lackierer häufig eine zusätzliche Farbanpassung durch, bevor Bauteile wie Türen, Motorhauben oder Kotflügel lackiert werden.
Wie überprüft man, ob die Fahrzeugfarbe zum Lackcode passt?
Wenn Sie vermuten, dass das Fahrzeug nachlackiert wurde, sollten Sie den Lackcode mit dem aktuellen Erscheinungsbild vergleichen.
Achten Sie auf:
- Farbunterschiede zwischen einzelnen Bauteilen,
- die Qualität der Lackierung,
- die Lackschichtdicke,
- die Farbgleichheit von Kotflügeln, Türen und Motorhaube.
Bei deutlichen Abweichungen wurde das Fahrzeug möglicherweise teilweise oder vollständig nachlackiert.
Warum ist die Kenntnis des Lackcodes so wichtig?
Perfekte Farbanpassung
Schon geringe Farbunterschiede können nach einer Reparatur sichtbar sein. Der Lackcode hilft dabei, eine exakte Übereinstimmung zu erreichen.
Unfallreparaturen
Nach einem Unfall müssen häufig folgende Teile ersetzt werden:
- Kotflügel,
- Stoßfänger,
- Motorhaube,
- Türen.
Der Lackcode ermöglicht dem Lackierer die Herstellung der richtigen Farbmischung.
Kauf gebrauchter Karosserieteile
Viele Fahrzeughalter suchen bereits lackierte Ersatzteile. Mithilfe des Lackcodes lassen sich passende Teile deutlich schneller finden.
Lackierte Kotflügel – wie erkennt man eine Nachlackierung?
Der Hinweis „lackierte Kotflügel“ erscheint häufig in Gebrauchtwagenanzeigen. Dies bedeutet nicht zwangsläufig einen schweren Unfall, sollte jedoch genauer geprüft werden.
Anzeichen für eine Nachlackierung
Farbabweichungen
Vergleichen Sie den Farbton des Kotflügels mit:
- der Motorhaube,
- den Türen,
- dem Stoßfänger.
Sichtbare Unterschiede können auf eine Reparatur hinweisen.
Abweichende Lackstruktur
Originallack besitzt eine typische Oberflächenstruktur, die häufig als „Orangenhaut“ bezeichnet wird.
Weist der Kotflügel eine andere Struktur auf als die übrigen Karosserieteile, wurde er möglicherweise außerhalb des Werks lackiert.
Demontagespuren
Achten Sie auf:
- Befestigungsschrauben,
- Dichtungen,
- Radhausschalen.
Beschädigungen am Lack rund um Schrauben können auf eine frühere Demontage hindeuten.
Lackschichtdickenmessung
Die zuverlässigste Methode ist die Verwendung eines Lackschichtdickenmessgeräts.
Typische Werte bei Audi:
- 80–180 μm – Originallack
- 200–350 μm – Nachlackierung
- über 400 μm – möglicher Spachtelauftrag
Bedeutet ein lackierter Kotflügel automatisch einen Unfall?
Nicht unbedingt.
Lackierte Kotflügel können die Folge sein von:
- kleineren Parkschäden,
- Kratzern,
- Korrosion,
- Steinschlagschäden,
- dem Austausch eines Verschleißteils.
Entscheidend ist der Umfang der Reparatur. Ein einzelner nachlackierter Kotflügel sollte ein Fahrzeug nicht automatisch disqualifizieren.
Wie prüft man die Originalität des Lacks bei Audi?
Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollten folgende Kontrollen durchgeführt werden:
Lackcode überprüfen
Vergleichen Sie die Fahrzeugfarbe mit der Herstellerangabe.
Lackschichtdicke messen
Ein Messgerät zeigt schnell, welche Teile repariert wurden.
Spaltmaße kontrollieren
Ungleichmäßige Abstände zwischen Karosserieteilen können auf frühere Reparaturen hinweisen.
Lackqualität beurteilen
Achten Sie auf:
- Lackläufer,
- Staubeinschlüsse,
- Glanzunterschiede,
- Polierspuren.
Die beliebtesten Audi-Farben
Besonders beliebt waren in den vergangenen Jahren:
- Mythos Black Metallic
- Daytona Grey Pearl Effect
- Glacier White Metallic
- Navarra Blue Metallic
- Tango Red Metallic
- Florett Silver Metallic
Einige dieser Farben sind bei Reparaturen schwieriger nachzubilden, weshalb der korrekte Lackcode von großer Bedeutung ist.
Wissenswertes
Wussten Sie, dass einige Audi-Farben aus mehreren Lackschichten und speziellen Perlpigmenten bestehen?
Bei Pearl-Effect-Lacken wird das Licht von mikroskopisch kleinen Partikeln in der Lackschicht reflektiert. Dadurch kann dasselbe Fahrzeug in direktem Sonnenlicht, im Schatten oder unter künstlicher Beleuchtung unterschiedlich wirken. Deshalb fällt selbst ein kleiner Fehler bei der Farbauswahl häufig sofort ins Auge.
Fazit
Den Lackcode bei Audi zu finden, ist nicht schwierig. In den meisten Fällen befindet er sich auf einem Aufkleber im Kofferraum oder im Serviceheft. Die Kenntnis dieses Codes ermöglicht eine präzise Farbauswahl bei Reparaturen und erleichtert die Bewertung der Fahrzeughistorie.
Bei der Fahrzeugbesichtigung sollte besonders auf lackierte Kotflügel geachtet werden, da diese auf frühere Karosserie- oder Lackierarbeiten hinweisen können. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Fahrzeug einen schweren Unfall hatte. Entscheidend sind die Qualität der Reparatur und die Übereinstimmung der Farbe mit dem originalen Hersteller-Lackcode.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wo befindet sich der Lackcode bei Audi?
Meist im Kofferraum in der Reserveradmulde sowie im Serviceheft des Fahrzeugs.
Wie sieht ein Audi-Lackcode aus?
Er besteht normalerweise aus dem Buchstaben „L“ und drei weiteren Zeichen, zum Beispiel LY9B oder LZ7S.
Kann man den Lackcode über die VIN ermitteln?
Ja. Ein Audi-Vertragshändler oder spezielle Datenbanken können die originale Lackfarbe anhand der VIN bestimmen.
Bedeutet ein lackierter Kotflügel automatisch einen Unfallschaden?
Nein. Die Ursache können auch kleinere Parkschäden, Korrosion oder ein Bauteiltausch sein.
Wie erkennt man, ob ein Kotflügel lackiert wurde?
Am besten durch eine Lackschichtdickenmessung und den Vergleich mit den übrigen Karosserieteilen.
Garantiert der Lackcode eine perfekte Farbübereinstimmung?
Er bildet die Grundlage für die Farbauswahl. Professionelle Lackierbetriebe führen jedoch häufig zusätzliche Farbkorrekturen durch, um Alterung und Abnutzung zu berücksichtigen.
Kann man Lack für Audi anhand des Lackcodes kaufen?
Ja. Die meisten Lackhändler und Farbmischanlagen stellen ihre Produkte auf Basis des Hersteller-Lackcodes her.




