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Hier klickenWie kann man den Lackcode bei einem Nissan prüfen? Der komplette Ratgeber für Autofahrer 2026
Wie kann man den Lackcode bei einem Nissan prüfen? Diese Frage stellt sich häufig, wenn an der Karosserie ein Kratzer oder Steinschlag auftritt oder ein Karosserieteil ausgetauscht werden muss. Die Kenntnis des richtigen Lackcodes ermöglicht die Auswahl des passenden Farbtons bei einer Reparatur und verringert das Risiko sichtbarer Farbunterschiede.
Der Lackcode kann besonders hilfreich sein, wenn gebrauchte Ersatzteile gekauft, Karosserieteile instandgesetzt oder lackierte Kotflügel, Türen, Motorhauben oder Stoßfänger gesucht werden. In diesem Ratgeber erklären wir, wo man bei Nissan-Fahrzeugen die Lackbezeichnung findet, wie man sie richtig liest und welche Unterschiede bei den verschiedenen Nissan-Modellen bestehen.
Was ist der Lackcode eines Nissan-Fahrzeugs?
Der Lackcode ist eine Kennzeichnung, die einer bestimmten Außenfarbe des Fahrzeugs zugeordnet ist. Der Hersteller verwendet ihn zur Identifizierung des werksseitig verwendeten Farbtons.
In der Dokumentation, in Ersatzteilkatalogen oder auf einem Aufkleber am Fahrzeug kann der Lackcode aus Buchstaben, Zahlen oder einer Kombination aus beidem bestehen. Bei Nissan können je nach Modell, Baujahr und Markt unterschiedliche Bezeichnungen vorkommen. Deshalb sollte man die Farbe nicht ausschließlich anhand ihrer Bezeichnung wie „Schwarz“, „Weiß“ oder „Silber“ auswählen.
Das ist wichtig, weil eine Farbe in mehreren Varianten erhältlich sein kann. Selbst ein kleiner Farbunterschied kann sichtbar sein, insbesondere wenn ein neues Karosserieteil direkt neben dem Originallack montiert wird.
Wo findet man den Lackcode bei einem Nissan?
Die Position des Lackcodes kann je nach Modell und Baujahr unterschiedlich sein. Zunächst sollte man das Typenschild und die Aufkleber des Herstellers überprüfen.
1. Türsäule auf der Fahrerseite
Eine Stelle, die man überprüfen sollte, ist der Bereich der Fahrertür. Der Lackcode kann sich auf einem Aufkleber oder Typenschild an der Türsäule oder in deren Nähe befinden.
Öffne die Tür und überprüfe die dort vorhandenen Kennzeichnungen sorgfältig. Auf einem einzigen Aufkleber können mehrere Informationen angegeben sein. Deshalb muss man den Lackcode von der Fahrgestellnummer, Ausstattungscodes oder Angaben zum Fahrzeuggewicht unterscheiden.
2. Motorraum
Bei einigen Nissan-Modellen können sich die entsprechenden Angaben auf einem Typenschild im Motorraum befinden. Es lohnt sich, den Bereich der Spritzwand, der inneren Kotflügel sowie andere Stellen zu überprüfen, an denen der Hersteller Identifikationsinformationen angebracht hat.
3. Typenschild
Der Lackcode kann sich ebenfalls auf dem Typenschild des Fahrzeugs befinden. Wenn mehrere Kennzeichnungen vorhanden sind, sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass jede davon den Lackcode darstellt.
4. Fahrzeugdokumentation
Je nach Fahrzeug können Informationen über die Lackfarbe in der Service-Dokumentation oder im System des Herstellers verfügbar sein. Bei einem gebrauchten Nissan lohnt es sich außerdem, den Vorbesitzer zu fragen, ob Unterlagen über frühere Karosserie- oder Lackreparaturen vorhanden sind.
Wie erkennt man den richtigen Lackcode?
Der Lackcode sieht nicht immer gleich aus. Er kann aus Zahlen, Buchstaben oder einer Kombination aus beiden bestehen.
Bei Nissan-Fahrzeugen können beispielsweise Bezeichnungen wie folgende vorkommen:
- KAD – ein Code, der einen bestimmten Farbton der Karosserie bezeichnet,
- QM1 – Bezeichnung für eine Variante einer weißen Lackierung,
- KH3 – Beispiel für die Bezeichnung einer schwarzen Lackfarbe,
- QAB – Beispiel für den Code eines weißen Perllacks.
Die oben genannten Bezeichnungen dienen lediglich als Beispiele. Vor dem Kauf eines Lackes oder Karosserieteils sollte immer der für das konkrete Fahrzeug gültige Lackcode bestätigt werden.
Lackcode und VIN-Nummer – das ist nicht dasselbe
Einer der häufigsten Fehler besteht darin, den Lackcode mit der VIN-Nummer zu verwechseln.
Die VIN ist die individuelle Fahrzeugidentifikationsnummer. Sie besteht aus 17 Zeichen und ermöglicht die Identifizierung eines bestimmten Fahrzeugs.
Der Lackcode hingegen bezeichnet die Farbe der Karosserie. Die VIN sollte daher nicht als direkter Ersatz für den Lackcode betrachtet werden.
Wenn der Lackcode am Fahrzeug nicht gefunden werden kann, kann die VIN bei der Kontaktaufnahme mit einem autorisierten Servicebetrieb oder Ersatzteilhändler hilfreich sein. Anhand der VIN kann versucht werden, die werkseitige Ausstattung und Spezifikation des Fahrzeugs zu ermitteln.
Warum ist der Lackcode beim Kauf von Ersatzteilen wichtig?
Der Farbcode ist besonders wichtig, wenn ein gebrauchtes Karosserieteil gekauft wird.
Dies betrifft unter anderem:
- Kotflügel,
- Türen,
- Motorhauben,
- Heckklappen,
- Stoßfänger,
- Außenspiegel,
- Zier- und Karosserieteile.
Wenn du lackierte Kotflügel für einen Nissan suchst, reicht die Angabe des Fahrzeugmodells allein möglicherweise nicht aus. Nissan-Fahrzeuge sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich, und dasselbe Modell kann mit unterschiedlichen Lackvarianten angeboten werden.
Am sichersten ist es, Teilenummer, Modell, Baujahr und Lackcode miteinander zu vergleichen.
Lackierte Kotflügel für Nissan – worauf sollte man achten?
Der Kauf eines bereits lackierten Kotflügels kann praktischer sein, als ein grundiertes Karosserieteil zu kaufen und anschließend lackieren zu lassen. Dennoch sollten einige Punkte beachtet werden.
Lackcode überprüfen
Die wichtigste Information ist der Lackcode. Wenn der Verkäufer nur den Namen der Farbe angibt, sollte man nach dem genauen Code fragen.
Modell und Generation überprüfen
Der Kotflügel muss konstruktiv zum jeweiligen Nissan-Modell und zur entsprechenden Generation passen. Das Baujahr allein reicht möglicherweise nicht immer aus.
Zustand des Karosserieteils beurteilen
Bei einem gebrauchten Kotflügel sollte geprüft werden, ob dieser bereits repariert wurde. Achte insbesondere auf:
- Farbunterschiede,
- Spuren von Spachtelarbeiten,
- eine ungleichmäßige Oberfläche,
- Steinschläge und Lackabplatzungen,
- Korrosion,
- Spuren einer erneuten Lackierung.
Unterschied zwischen Werkslackierung und Reparaturlackierung beachten
Auch wenn der Lackcode korrekt ist, muss der montierte Kotflügel nicht vollkommen identisch mit der restlichen Karosserie aussehen.
Warum? Der Lack eines Fahrzeugs verändert sein Erscheinungsbild im Laufe der Zeit durch UV-Strahlung, Witterung, Waschen und den allgemeinen Gebrauch. Deshalb kann ein mehrere Jahre altes Karosserieteil, das nach demselben Lackcode lackiert wurde, etwas anders aussehen als der ursprüngliche Werkslack.
Welche Nissan-Modelle gibt es auf dem Markt?
Nissan bietet eine breite Palette verschiedener Fahrzeuge an. Die Kenntnis des Modells und der jeweiligen Generation ist wichtig, wenn nach einem Lackcode oder nach Karosserieteilen gesucht wird.
Nissan Qashqai
Der Qashqai ist eines der bekanntesten Modelle der Marke im Bereich der Crossover-Fahrzeuge. Er wurde in mehreren Generationen und zahlreichen Ausstattungsversionen angeboten. Beim Kauf von Karosserieteilen müssen Generation und Baujahr berücksichtigt werden.
Nissan Juke
Der Juke zeichnet sich durch sein charakteristisches Karosseriedesign aus. Aufgrund verschiedener Farbvarianten und Design-Elemente sollte der Lackcode vor der Bestellung eines Karosserieteils genau überprüft werden.
Nissan X-Trail
Der X-Trail ist ein größerer SUV, der in mehreren Generationen angeboten wurde. Karosserieteile können sich zwischen den Generationen unterscheiden. Deshalb sollte beim Kauf eines Kotflügels oder einer Tür die Kompatibilität genau überprüft werden.
Nissan Micra
Der Micra ist ein Stadtauto, das in mehreren Generationen angeboten wurde. Ältere und neuere Versionen können unterschiedliche Teilenummern und Lackpaletten haben.
Nissan Note
Der Note wurde als praktisches Stadt- und Familienfahrzeug angeboten. Bei gebrauchten Ersatzteilen sind insbesondere die Generation und die Karosserieversion zu überprüfen.
Nissan Navara
Der Navara ist ein Pickup, dessen Karosserieteile sich konstruktiv von den bei Pkw eingesetzten Teilen unterscheiden. Beim Kauf von Kotflügeln oder anderen Karosserieteilen muss die genaue Fahrzeugversion überprüft werden.
Nissan Leaf
Der Leaf gehört zu den bekanntesten Elektrofahrzeugen der Marke. Die einzelnen Generationen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Karosseriekonstruktion und der verwendeten Karosserieteile.
Nissan Ariya
Der Ariya ist ein elektrischer Crossover von Nissan. Auch bei neueren Fahrzeugen ist die Verwendung des exakten Lackcodes sinnvoll, insbesondere bei Karosserie- und Lackreparaturen.
Nissan Patrol
Der Patrol ist ein großer SUV, der auf verschiedenen Märkten angeboten wird. Je nach Generation und Markt können Unterschiede bei den verfügbaren Farben und Karosserieteilen bestehen.
Kann man den Lackcode anhand der VIN-Nummer ermitteln?
In manchen Fällen kann die VIN dabei helfen, die werkseitige Spezifikation des Fahrzeugs zu bestimmen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Online-VIN-Decoder den exakten Lackcode anzeigen kann.
Wenn der Code am Fahrzeug nicht zu finden ist, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit einem auf Nissan spezialisierten Servicebetrieb oder einem professionellen Ersatzteilhändler.
Bei einer Anfrage sollte man folgende Informationen bereithalten:
- VIN-Nummer,
- Fahrzeugmodell,
- Baujahr,
- Karosserieversion,
- Foto des Typenschilds,
- Foto des Fahrzeuglacks.
Was tun, wenn der Lackcode unleserlich ist?
Es kann vorkommen, dass ein Aufkleber beschädigt, verblasst oder bei einer früheren Reparatur entfernt wurde.
In diesem Fall kann man:
- weitere Typenschilder und Aufkleber am Fahrzeug überprüfen,
- einen Nissan-Servicebetrieb kontaktieren,
- die VIN-Nummer zur Identifizierung des Fahrzeugs verwenden,
- die Fahrzeugdokumentation überprüfen,
- den Farbton mithilfe eines Spektralfotometers in einem professionellen Lackier- oder Mischbetrieb bestimmen lassen.
Die letzte Methode kann besonders bei älteren Fahrzeugen sinnvoll sein, deren Lackfarbe sich durch die Nutzung im Laufe der Jahre verändert hat.
Reicht der Farbname aus, um den Lack zu kaufen?
In der Regel sollte man sich nicht ausschließlich am Farbnamen orientieren. Bezeichnungen wie „Weiß“, „Schwarz“, „Silber“ oder „Rot“ sind zu allgemein.
Zwei Fahrzeuge können ähnlich aussehen, aber unterschiedliche Lackrezepturen haben.
Deshalb sollte bei der Bestellung eines Lackes, eines Lackstifts oder eines lackierten Karosserieteils möglichst immer der genaue Lackcode angegeben werden.
Die häufigsten Fehler von Autofahrern
Bei der Suche nach dem Lackcode machen Fahrzeugbesitzer häufig ähnliche Fehler.
Der erste Fehler besteht darin, dem Verkäufer nur das Fahrzeugmodell zu nennen. Der zweite ist, Baujahr und Generation nicht anzugeben. Der dritte besteht darin, ein Ersatzteil ausschließlich anhand eines Fotos auszuwählen.
Bei gebrauchten Ersatzteilen kann ein Foto hilfreich sein, garantiert jedoch nicht die Übereinstimmung des Farbtons.
Außerdem sollte man beachten, dass ein als „Originalfarbe“ angebotenes Karosserieteil nicht unbedingt exakt denselben Farbton wie ein Fahrzeug nach vielen Jahren im Straßenverkehr besitzt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wo befindet sich der Lackcode bei einem Nissan?
Zunächst sollten die Typenschilder und Aufkleber am Fahrzeug überprüft werden, unter anderem im Bereich der Fahrertür und im Motorraum. Die genaue Position hängt vom Modell und Baujahr ab.
Ist die VIN-Nummer der Lackcode?
Nein. Die VIN identifiziert das konkrete Fahrzeug, während der Lackcode die auf der Karosserie verwendete Farbe bezeichnet.
Kann man anhand der VIN die Farbe eines Nissan herausfinden?
Die VIN kann bei der Identifizierung der werkseitigen Fahrzeugspezifikation helfen. Ob damit auch der genaue Lackcode ermittelt werden kann, hängt von der jeweiligen Datenquelle und vom konkreten Fahrzeug ab.
Muss ein lackierter Kotflügel exakt denselben Lackcode haben?
Wenn der Kotflügel an die werksseitige Fahrzeugfarbe angepasst werden soll, sollte ein Karosserieteil mit dem passenden Lackcode gewählt werden. Bei einem gebrauchten Fahrzeug können jedoch Unterschiede im Farbton durch die natürliche Alterung des Lacks entstehen.
Kann man Lack nur anhand des Farbnamen kaufen?
Das ist nicht die beste Lösung. Sicherer ist es, den genauen Lackcode zu verwenden.
Was tun, wenn ich den Lackcode nicht finden kann?
Überprüfe alle Typenschilder und Aufkleber am Fahrzeug sowie die Fahrzeugdokumentation. Alternativ kann ein Servicebetrieb oder ein Lackierspezialist kontaktiert werden. Auch eine professionelle Farbmessung kann hilfreich sein.
Wird derselbe Lackcode bei verschiedenen Nissan-Modellen verwendet?
Es kann vorkommen, dass der Hersteller denselben Farbcode bei verschiedenen Modellen verwendet. Dies sollte jedoch nicht ohne Überprüfung des konkreten Fahrzeugs und seiner Spezifikation angenommen werden.
Zusammenfassung
Das Überprüfen des Lackcodes bei einem Nissan ist relativ einfach, wenn man weiß, wo man suchen muss. Zunächst sollten die Typenschilder und Aufkleber des Fahrzeugs überprüft und anschließend die gefundene Kennzeichnung verifiziert werden.
Der Lackcode ist besonders wichtig beim Kauf von Karosserieteilen wie lackierten Kotflügeln, Türen oder Motorhauben. Das Fahrzeugmodell und der Name der Farbe reichen nicht immer aus, um ein Ersatzteil mit dem passenden Farbton auszuwählen.
Wenn der Lackcode nicht lesbar oder nicht vorhanden ist, kann die VIN-Nummer bei der Identifizierung des Fahrzeugs helfen. Alternativ kann man sich an einen Servicebetrieb wenden oder eine professionelle Farbmessung durchführen lassen. Dadurch lässt sich das Risiko reduzieren, ein Karosserieteil mit einem falschen Farbton zu kaufen und anschließend zusätzliche Kosten für eine erneute Lackierung tragen zu müssen.





