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Warum rostet mein Kotflügel schneller als der Rest des Autos?
Ein lackierter Kotflügel ist eines der wichtigsten Schutzelemente der Fahrzeugkarosserie. Viele Fahrer stellen jedoch fest, dass ihr Kotflügel schneller rostet als der Rest des Autos, obwohl sie das Fahrzeug regelmäßig waschen und pflegen. Warum passiert das? In diesem Artikel betrachten wir die Ursachen für die beschleunigte Korrosion von Kotflügeln, erläutern die Faktoren, die das Rosten beeinflussen, und zeigen, wie man lackierte Kotflügel vor Schäden schützt.
1. Die Rolle des Kotflügels beim Schutz des Autos
Der Kotflügel ist ein Karosserieteil, das sich über den Rädern befindet und das Auto vor Schlamm, Wasser, Streusalz und kleinen Steinen schützt. Ein lackierter Kotflügel bildet die erste Verteidigungslinie gegen Korrosion. Theoretisch sollte jeder lackierte Kotflügel die Karosserie gleichermaßen schützen, doch in der Praxis rosten manche Fahrzeuge im Bereich der Kotflügel schneller.
2. Warum rostet der Kotflügel schneller?
a) Witterungseinflüsse und Streusalz
Kotflügel befinden sich am nächsten zu den Rädern und sind daher besonders stark Steinschlägen, Schlamm und Streusalz im Winter ausgesetzt. Selbst kleinste Lackabplatzer führen zu Stellen, an denen die Korrosion beginnen kann.
Beispiele für Fahrzeuge mit rostanfälligen Kotflügeln:
- Volkswagen Golf IV – bei älteren Modellen tritt Rost häufig über den hinteren Kotflügeln auf.
- Opel Astra H – stark korrosionsanfällig bei Kontakt mit Streusalz im Winter.
- Ford Focus Mk2 – die hinteren Kotflügel rosten oft schneller als der Rest der Karosserie.
b) Mechanische Beschädigungen
Steine, kleine Kollisionen und Kratzer auf Parkplätzen können den lackierten Kotflügel beschädigen und das Metall freilegen. Selbst minimale Dellen werden zu Stellen, an denen Rost schneller entsteht.
c) Unterschiede in Lackdicke und -qualität
Nicht jeder lackierte Kotflügel ist gleich. Bei manchen Modellen, z. B. Fiat 500 oder Mazda 3, kann die werkseitige Lackschicht über den Rädern dünner sein als an Türen oder Motorhaube. Eine dünnere Schicht ist anfälliger für Mikrobeschädigungen und Korrosion.
d) Fahrzeugkonstruktion und Belüftung der Radkästen
Manche Fahrzeuge haben schlechter belüftete Radkästen, in denen sich Feuchtigkeit und Schmutz sammeln. Der lackierte Kotflügel rostet dort schneller.
Beispiele:
- Toyota Corolla E12 – die hinteren Radkästen sammeln Wasser und Schlamm, was Korrosion begünstigt.
- Honda Civic 8 – hintere Kotflügel sind anfällig für Rost bei häufigem Kontakt mit Wasser und Salz.
e) Werkstattlackierungen und Reparaturen
Ein ersetzter oder in der Werkstatt lackierter Kotflügel kann schneller rosten, wenn der Korrosionsschutz nicht korrekt aufgetragen wurde. Schon kleine Fehler bei einer Unfallreparatur können dazu führen, dass der Kotflügel schneller rostet als der Rest des Autos.
3. Faktoren, die die Korrosion des Kotflügels beschleunigen
- Kontakt mit Salz und Chemikalien – besonders im Winter in Regionen mit starkem Einsatz von Streusalz.
- Unregelmäßiges Waschen – Schlamm und Sand verursachen Mikroschäden im Lack.
- Kratzer und Lackabplatzer – jeder Stein kann einen Rostpunkt erzeugen.
- Feuchtigkeit und mangelnde Belüftung im Radkasten – stehendes Wasser fördert Rostbildung.
- Schwächere Lackschicht – sowohl werkseitig bei älteren Autos als auch bei unprofessioneller Werkstattlackierung.
4. Wie schützt man lackierte Kotflügel?
a) Regelmäßiges Waschen und Wachsen
Die einfachste Methode ist das regelmäßige Reinigen des Autos, besonders der Radkästen, sowie das Auftragen von Wachs oder Keramikversiegelungen. Das schützt den Lack vor Steinschlägen und Korrosion.
b) Schutz vor Steinschlägen
Schutzfolien oder Radkastenabdeckungen können das Risiko mechanischer Schäden verringern.
c) Reparatur kleiner Schäden
Jeder Kratzer, jedes Abplatzen oder jede Delle sollte sofort behoben werden. Ein reparierter Kotflügel rostet deutlich langsamer.
d) Überprüfung des Korrosionsschutzes
Bei älteren Autos oder nach einem Kotflügeltausch lohnt sich eine zusätzliche Behandlung mit Korrosionsschutzgrundierung.
5. Beispiele für Autos mit Kotflügelproblemen
- Volkswagen Passat B5 – hintere Kotflügel rosten durch häufigen Kontakt mit Streusalz schneller.
- Opel Vectra C – anfällig für Korrosion an der Verbindungsstelle zwischen Kotflügel und Karosserie.
- Ford Mondeo Mk3 – Lackabplatzer an den vorderen Kotflügeln führen zu schnellerem Rosten.
- Honda Accord VII – hintere Kotflügel rosten bei schlechter Wasserableitung im Radkasten.
6. FAQ – Häufige Fragen von Fahrern
F: Rosten nur die hinteren Kotflügel schneller?
A: Nicht immer, aber die hinteren Kotflügel sind stärker Steinschlägen und Streusalz ausgesetzt und rosten daher häufiger.
F: Ist ein werkstattlackierter Kotflügel weniger rostbeständig?
A: Ja, er kann es sein. Wenn die Korrosionsschutzgrundierung nicht richtig aufgetragen wurde, kann Rost schneller entstehen.
F: Bedeutet Rost am Kotflügel, dass der Rest des Autos gefährdet ist?
A: Ja, Korrosion kann sich ausbreiten, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.
F: Wie schützt man lackierte Kotflügel im Winter?
A: Regelmäßiges Waschen, Wachsen, Schutzversiegelungen und Vermeiden längeren Kontakts mit Salz und Schmutz.
F: Kann man rostige Stellen selbst reparieren?
A: Ja, kleine Roststellen lassen sich mit Schleifpapier, Grundierung und Lack behandeln. Größere Schäden sollten jedoch einer Werkstatt überlassen werden.
7. Zusammenfassung
Der lackierte Kotflügel mag unscheinbar wirken, ist jedoch entscheidend für den Schutz des Autos. Rost entsteht dort schneller aufgrund von:
- direktem Kontakt mit Wasser, Schlamm und Streusalz,
- mechanischen Mikrobeschädigungen,
- dünner Lackschicht bei einigen Modellen,
- schlechter Belüftung der Radkästen,
- ungenauer Werkstattlackierung.
Durch regelmäßiges Waschen, Wachsen und schnelle Reparatur kleiner Schäden lässt sich die Lebensdauer lackierter Kotflügel deutlich verlängern und das Auto wirksam vor Korrosion schützen.





