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Hier klickenWerkslackierung (OEM) vs. Refinish-Lackierung – alles über Neu lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe 2025
Einleitung
Wer einen beschädigten Kotflügel ersetzen muss, steht vor der Wahl: Originalteil mit Werkslackierung (OEM) oder lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe (Refinish)?
Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, erklären wir Schritt für Schritt alle Unterschiede – von der Hightech-Lackierstraße der Automobilhersteller bis zur modernen Refinish-Kabine, in der erfahrene Lackierer jeden Kotflügel manuell beschichten. Außerdem findest du interessante Technologiefakten und erfährst, warum Beilackieren, also der fließende Farbübergang auf angrenzenden Karosserieteilen, Standard ist, um Farbtonunterschiede unsichtbar zu machen.
1. Werkslackierung (OEM): Hightech für jeden Kotflügel
Vollautomatisierte Prozesse
In der Serienproduktion ist jeder Kotflügel OEM-seitig lackiert – unlackierte Karosserieteile gibt es nicht. Robotergesteuerte Lackieranlagen tragen jede Schicht unter streng überwachten Bedingungen auf.
Temperatur und Einbrenntechnik
- KTL-Grundierung (Kathodische Tauchlackierung): maximaler Korrosionsschutz.
- Basis- und Klarlack: in mehreren Schichten aufgebracht.
- Einbrennen bei 140–160 °C: nur in der OEM-Produktion möglich, sorgt für hohe Härte und UV-Beständigkeit.
Luftfeuchtigkeit und Reinraumqualität
- Automatische Steuerung der Luftfeuchtigkeit (ca. 50–55 %) verhindert Blasenbildung.
- Partikelfilter und Reinraumtechnik minimieren Staubeinschlüsse.
- Roboter garantieren identische Schichtdicken und Lackierbilder.
Mehrschichtsystem
OEM-Lackierungen bestehen aus:
- KTL-Grundierung
- Füller
- Basislack (Farbe)
- Klarlack mit UV-Schutz
Ergebnis: gleichmäßige, langlebige Oberfläche mit höchster Widerstandsfähigkeit.
2. Refinish-Lackierung – Handwerk für lackierte Kotflügel
Manuelle Lackierung
Im Refinish-Bereich wird jeder lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe, von Hand lackiert. Ein erfahrener Lackierer mischt den Farbton, spritzt Basis- und Klarlack und steuert Verlauf, Schichtdicke und Glanzgrad individuell.
Temperaturunterschiede
- Kabinentemperaturen 60–80 °C (OEM 140–160 °C).
- Trocknung mit Infrarot- oder UV-Systemen unterstützt.
- Geringere Temperaturen = elastischere, individuell angepasste Lackstruktur.
Luftfeuchtigkeit und Fachkompetenz
Kabinen verfügen über Klima- und Filtertechnik, aber nicht auf OEM-Niveau. Erfahrung und Fingerspitzengefühl des Lackierers sind entscheidend: Spritzdruck, Spritzabstand, Lackviskosität.
Lackiert in Wunschfarbe
Größter Vorteil: lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe – exakt nach deinem Farbcode oder individueller Wunschfarbe. Ideal für Tuning, Sonderfarben und Reparaturen.
3.Technologische Unterschiede im Überblick
| Merkmal | Werkslackierung (OEM) | Refinish-Lackierung (Nachlackierung) |
|---|---|---|
| Automatisierung | Vollautomatische Roboter | Manuelle Handarbeit durch Fachleute |
| Temperatur | 140–160 °C Einbrennen | 60–80 °C Kabinentrocknung |
| Luftfeuchtigkeit | Vollautomatisch gesteuert, Reinraum | Reguliert, abhängig von Kabine & Lackierer |
| Lackschichten | KTL, Füller, Basislack, Klarlack | Grundierung, Basislack, Klarlack |
| Farbtreue | Serienmäßig einheitlich | Individuell anpassbar, lackiert in Wunschfarbe |
| Schichtdicke | Sehr präzise | Variiert, oft dicker für besseren Schutz |
4. Beilackieren – fließender Farbübergang auf angrenzenden Teilen
Im Refinish-Bereich ist Beilackieren Standard. Dabei wird ein fließender Farbübergang vom neuen Lack zum alten Lack auf angrenzenden Karosserieteilen erzeugt, um Farbtonunterschiede zu kaschieren. So entsteht ein nahtloser Übergang zwischen neu lackiertem Kotflügel und den angrenzenden Teilen wie Tür oder Stoßstange. Anschließend wird der gesamte Bereich mit Klarlack überzogen.
Vorteile des Beilackierens:
- Weiche Farbübergänge, keine sichtbaren Kanten
- Kaschiert Farbtonunterschiede perfekt
- Standardtechnik in professionellen Lackierbetrieben
- Optische Annäherung an OEM-Look
Bei Werkslackierungen nicht notwendig, da alle Teile gleichzeitig lackiert werden.
5. Technologische Fakten und Branchen-Insights
- Antistatische Overalls: verhindern Staubeintrag.
- Robotergesteuerte Spritzbilder: tausendfach getestet, identische Ergebnisse.
- Nanopartikel im Klarlack: steigern Kratzresistenz.
- Spektralfotometer: Farbtonmessung direkt am Fahrzeug für präzise Mischungen.
- IR-Trocknung: beschleunigt Aushärtung bei Refinish-Lacken.
- Lackschichtdicke: OEM 90–130 µm, Refinish 120–180 µm.
- Wasserbasierte Basislacke: Standard im Refinish; OEM setzt High-Solid-Systeme ein.
- Druckluftschleusen in Kabinen: verhindern Partikeleintrag beim Lackieren.
6. Warum lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe, für Kunden interessant sind
- Sofort montierbar: kein zusätzlicher Lackiertermin notwendig.
- Manuelle Qualitätskontrolle: jeder Kotflügel einzeln geprüft und lackiert.
- Perfekte Farbanpassung dank Beilackieren: Farbtonunterschiede verschwinden.
- Moderne Klarlacke und Rostschutz: Refinish-Lack nahezu auf OEM-Niveau.
- Flexibilität: Sonderfarben, Effektlacke und individuelle Wünsche umsetzbar.
7. Pflege von lackierten Kotflügeln
- Erste Woche: keine Waschstraße – Lack aushärten lassen.
- Sanfte Reinigung: Mikrofasertücher und pH-neutrale Reiniger.
- Wachs- oder Keramikversiegelung: nach einigen Wochen auftragen für mehr Glanz und Schutz.
- Innenseite schützen: Kotflügel auch von innen mit Wachs behandeln, um Korrosion zu vermeiden.
💡 Weitere Tipps findest du in unserem Artikel:
„Der Herbst kommt – wie schützt man den Autolack richtig?” – dort zeigen wir, wie du Lackoberflächen optimal auf Herbst und Winter vorbereitest.
8. Zukunft des Lackierens – Trends und Innovationen
- Selbstheilende Lacke: reparieren Mikrokratzer durch Wärme.
- Pulverbeschichtung für Karosserieteile: Pilotprojekte könnten OEM und Refinish verändern.
- KI-gestützte Roboter: noch präzisere Lackverläufe in der Serienproduktion.
- Nachhaltigkeit: wasserbasierte Systeme, Overspray-Recycling, CO₂-Reduktion.
Refinish wird immer hochwertiger und nachhaltiger – fast auf OEM-Niveau.
9. Häufige Missverständnisse
- „OEM-Teile sind unlackiert“: falsch – jeder neue Kotflügel ist OEM-lackiert.
- „Refinish-Lackierungen sind minderwertig“: falsch – mit richtiger Vorbereitung und Beilackieren OEM-Optik erreichbar.
- „Maschinen sind besser als Menschen“: falsch – individuelle Farbanpassung gelingt nur mit erfahrenen Lackierern.
10. Fazit – Werkslackierung vs. Refinish-Lackierung bei Kotflügeln
Werkslackierung (OEM):
- Robotergesteuert, höchste Temperaturen
- Vollständig kontrollierte Luftfeuchtigkeit
- Einheitliche Farbe auf allen Teilen
Refinish-Lackierung:
- Handarbeit durch Fachleute
- Lackiert in Wunschfarbe – individuelle Farbanpassung
- Beilackieren für fließende Übergänge auf angrenzenden Karosserieteilen
- Moderne Klarlacke und Rostschutz nahezu auf OEM-Niveau
Ein lackierter Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe, aus professioneller Refinish-Produktion ist die ideale Lösung, wenn du ein beschädigtes Karosserieteil ersetzen willst und Wert auf Farbe, Qualität und Individualität legst. Durch moderne Technologien, sorgfältige Handarbeit und fließende Farbübergänge kommt ein gut ausgeführtes Refinish heute sehr nahe an die Werkslackierung heran – optisch und funktional.
11. Mehr Informationen gefällig?
- Du weißt nicht, wie du den richtigen Kotflügel auswählst?
Lies unseren Artikel: „Lackierte Kotflügel kaufen – wie findet man den passenden lackierten Kotflügel online?” - Du weißt nicht, wie du einen Kotflügel montierst?
Unser Artikel kann helfen: „Wie man einen lackierte Kotflügel, lackiert in Wunschfarbe, sicher und professionell montiert.”





