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Hier klickenKotflügel vs. Stein unter dem Rad – wer gewinnt? Ein kompletter Leitfaden zu Schäden, Widerstandsfähigkeit und Schutz von lackierten Kotflügeln 2025
Kotflügel vs. Stein unter dem Rad – wer gewinnt? Ein kompletter Leitfaden zu Schäden, Widerstandsfähigkeit und Schutz von lackierten Kotflügeln
Jeder Fahrer kennt diesen Moment, wenn eine ruhige Fahrt plötzlich in einen kurzfristigen Stress verwandelt wird: Unter dem Rad eines anderen Autos – und manchmal unter unserem eigenen – schießt ein Stein hervor, der den lackierten Kotflügel trifft. Dieses kleine, unscheinbare Geräusch kann Unruhe auslösen, weil die meisten Fahrer wissen, dass solche Schläge oft zur Entstehung von Abplatzungen, Kratzern oder punktuellen Lackschäden führen. Auf den ersten Blick ist es nichts Gefährliches, aber mit der Zeit können sogar Mikro¬beschädigungen den Weg für Korrosion öffnen.
In diesem Artikel analysieren wir genau, warum Steine eine Gefahr für lackierte Kotflügel sind, wie verschiedene Marken und Modelle von Autos mit solchen Situationen umgehen und auf welche Weise man den Schutz dieses empfindlichen Karosserieelements verstärken kann. Wir stellen auch praktische Beispiele aus dem Automobilmarkt vor – von Stadtwagen über Mittelklassemodelle bis zum Premiumsegment – um zu zeigen, wie Konstruktion der Kotflügel und die Qualität des Lacks die Widerstandsfähigkeit gegen Schäden beeinflussen.
1. Warum Steine eine Gefahr für lackierte Kotflügel sind?
Der Kotflügel – entgegen seinem Namen – schützt nicht nur vor Schlamm. Seine tatsächliche Rolle ist viel breiter. Der Kotflügel wirkt wie ein Schutzschild der Karosserie und schützt nicht nur den Lack, sondern auch strukturelle Elemente der Karosserie vor Wasser, Streusalz, Staub und vor allem vor Schlägen kleiner und größerer Steine. Wenn wir von einem lackierten Kotflügel sprechen, sprechen wir von einem Element, das direkten Kontakt mit allen Verunreinigungen hat, die die sich drehenden Räder hochwerfen.
1.1 Die Schlagkraft eines Steins und Lackschäden
Steine, die unter den Rädern hervorgeschleudert werden, können Geschwindigkeiten von sogar mehreren Dutzend km/h erreichen. Die Kraft ihres Schlages wächst mit:
- der Geschwindigkeit des Fahrzeugs,
- Art und Größe der Reifen,
- Art des Untergrunds,
- dem Winkel, unter dem der Stein vom Reifen abprallt.
Hartes Material, das auf den lackierten Kotflügel trifft, verursacht Mikro¬beschädigungen, die anfangs harmlos aussehen können. Doch jede solche Beschädigung verletzt die Struktur des Lacks und öffnet damit den Weg für Feuchtigkeit und Salz.
1.2 Am stärksten gefährdete Stellen
Statistiken aus Lackierwerkstätten zeigen, dass Schäden am häufigsten erscheinen an: - vorderen lackierten Kotflügeln – besonders im unteren Bereich,
- hinteren Kotflügeln im Bereich der Radkästen,
- Schwellern,
- Schutzleisten an den Kotflügeln.
Diese Stellen sind dem rotierenden Rad am nächsten, deshalb leidet dort der Lack am stärksten.
1.3 Art des Untergrunds und Risiko von Abplatzungen
Der Straßenbelag hat enorme Bedeutung. Am gefährlichsten sind: - Schotterstraßen,
- kiesige Straßenränder,
- Straßen nach dem Winter, auf denen Streugut liegt,
- unebene Beläge, wo Steine unter den Rädern vorausfahrender Autos hervorspringen.
Sogar moderne Lacke, die in Premiumautos verwendet werden, können dem Beschuss durch Steine nicht vollständig standhalten.
1.4 Beispiele von Autos, die besonders gefährdet sind
Obwohl jedes Auto leiden kann, haben einige Modelle statistisch größere Probleme: - Volkswagen Golf VII – die vorderen Kotflügel sammeln viele Abplatzungen, besonders auf Autobahnen.
- Ford Focus Mk3 – die hinteren Kotflügel und ihre unteren Kanten sind oft mit Mikro-beschädigungen bedeckt.
- Toyota Corolla E12 – die Konstruktion der Radkästen begünstigt das Abprallen von Steinen direkt auf den lackierten Kotflügel.
- Dacia Duster – beim Fahren auf Schotter sind Abplatzungen fast normal.
- Suzuki Swift – kleine Radkästen verursachen ein größeres Risiko des Kontakts des Lacks mit Steinen.
2. Fabriklackierte vs. werkstattlackierte Kotflügel – welche Schicht ist dauerhafter?
Die Haltbarkeit des Lacks hängt nicht nur von der Qualität der Farbe selbst ab, sondern vom gesamten technologischen Prozess. Unterschiede zwischen fabrikmäßigem und werkstattmäßigem Lackieren können enorm sein.
2.1 Lackierte Kotflügel direkt aus der Fabrik
Das fabrikmäßige Lackieren ist ein hochautomatisierter Prozess. Es nutzt:
• in Öfen gebrannte Lacke bei ideal stabiler Temperatur,
• gleichmäßig dicke Grundierschichten,
• Lackierroboter mit wiederholbarem Effekt,
• Qualitätskontrolle mit Messung der Lackdicke in jedem Stadium.
Deshalb haben fabriklackierte Kotflügel:
• hohe Widerstandsfähigkeit gegen Abplatzungen,
• gleichmäßige Oberflächenabdeckung,
• gute Elastizität der Schicht,
• Haltbarkeit für mehrere Jahre ohne Korrosion.
2.2 Kotflügel, die in der Werkstatt lackiert wurden
Das Lackieren des Kotflügels in der Werkstatt – selbst in einer guten – geschieht nicht unter denselben Bedingungen wie in der Fabrik. Die häufigsten Probleme:
• dünne Grundierschicht,
• unzureichend ausgehärteter Lack,
• unperfekte Luftfiltration,
• günstigere oder weniger elastische Farbe,
• fehlende Lackierkabine.
Das betrifft besonders billige Unfallreparaturen sowie Ersatzkotflügel.
2.3 Premiumautos – wenn Unterschiede besonders sichtbar sind
Bei Autos wie:
• BMW 5er,
• Audi A6,
• Mercedes C-Klasse,
• Volvo S90,
• Lexus ES,
wird jeder Unterschied in der Lackdicke sichtbar. Oft ist der fabriklackierte Kotflügel widerstandsfähiger als der selbst beim besten Lackierer lackierte.
3. Was beeinflusst die Widerstandsfähigkeit eines lackierten Kotflügels gegen Steinschläge?
Die Widerstandsfähigkeit ist kein Zufall – sie ist die Summe vieler konstruktiver und lacktechnischer Faktoren.
3.1 Dicke der Lackschichten
Der Lack besteht aus:
- KTL-Schicht (wenn der Kotflügel fabrikneu ist),
- Grundierung,
- Basislack,
- Klarlack.
Je dicker die Schichten – desto größer die Widerstandsfähigkeit gegen Abplatzungen.
3.2 Konstruktion des Kotflügels und des Radkastens
Gut geformte Radkästen:
• lenken Steine in anderem Winkel ab,
• verringern die Schlagenergie,
• leiten Verunreinigungen kontrolliert ab.
Deshalb z. B. schneidet Mazda CX-5 besser ab als Toyota Yaris trotz ähnlicher Bedingungen.
3.3 Lackart – Metallic, Perle, Matt
• Metalliclacke: verbergen kleine Abplatzungen besser.
• Perlmuttlacke: schwer zu reparieren, Abplatzungen sichtbar.
• Mattlacke: jede Abplatzung wirkt wie ein dunkler Fleck.
• Wasserlacke: ökologischer, aber etwas weniger widerstandsfähig als ältere Lösungsmittellacke.
3.4 Art der Reifen
Je breiter der Reifen, desto mehr Steine kann er werfen.
Zum Beispiel:
• SUVs mit Reifen 235–255 mm haben oft mehr Abplatzungen als Stadtwagen.
3.5 Zustand und Art des Untergrunds
Straßen:
• nach dem Winter,
• nach Renovierungen,
• unbefestigte,
• mit losem Schotter,
erhöhen das Risiko von Schäden um sogar 60–70 %.
Wie verschiedene Marken und Modelle mit Abplatzungen umgehen – Fallanalyse
4.1 Volkswagen Passat B8
Lackierte Kotflügel sind von hoher Qualität, aber…
Der untere Teil der hinteren Radkästen sammelt Abplatzungen bereits nach 20–30 Tsd. km.
4.2 Toyota Yaris
Kleine Radkästen und niedrige Schwellerabdeckung verursachen, dass Steine häufiger die Kotflügel treffen als bei größeren Autos.
4.3 Ford Mondeo Mk4
Die vorderen Kotflügel haben bei vielen Exemplaren charakteristische punktuelle Abplatzungen in 15–25 cm Höhe vom Boden.
4.4 BMW 3er (F30)
Der fabrikmäßige Lack ist sehr elastisch und widerstandsfähig.
Doch bei Autobahngeschwindigkeiten erscheinen Abplatzungen mit der Zeit trotzdem.
4.5 Hyundai Tucson und Kia Sportage
SUVs des C-Segments schneiden gut ab, aber breite Reifen werfen viele Steine auf die unteren Bereiche der Kotflügel.
5. Wie schützt man einen lackierten Kotflügel vor Abplatzungen?
5.1 PPF- und Polyurethan-Schutzfolien
Das ist derzeit die beste Methode zum Schutz des Lacks.
• dicke Schicht (bis 200 Mikron)
• hohe Elastizität
• Kratzfestigkeit
• Selbstheilung durch Wärme
Verwendet besonders in höherklassigen Autos:
• Audi Q5,
• Mercedes GLC,
• BMW X3,
• Lexus NX.
5.2 Wachsen und Keramikbeschichtungen
Obwohl sie den Stein nicht aufhalten, verringern sie die Chance, dass die Abplatzung tief ist.
Keramik erleichtert zusätzlich das Reinigen und schützt vor Streusalz.
5.3 Vorsichtiges Fahren auf Straßen mit losem Kies
Die Reduzierung der Geschwindigkeit um sogar 20 km/h kann die Schlagkraft von Steinen um mehrere Dutzend Prozent verringern.
5.4 Schnelle Punktreparaturen
Eine Abplatzung, die nicht gesichert wird, beginnt zu rosten.
Es genügt:
• die Stelle anzuschleifen,
• eine rostschutzende Grundierung aufzutragen,
• einen Ausbesserungslack zu verwenden.
Das ist ein geringer Kostenaufwand und spart später größere Ausgaben.
FAQ – häufigste Fragen der Fahrer zu Abplatzungen und lackierten Kotflügeln
F: Kann jeder Stein einen lackierten Kotflügel beschädigen?
A: Nicht jeder, aber Steine, die bei hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden, können sichtbare Abplatzungen hinterlassen. Je härter der Untergrund und je höher die Geschwindigkeit – desto größer das Risiko.
F: Schützt PPF wirklich?
A: Ja. Das ist die wirksamste Lösung – genutzt in Premium- und Sportwagen.
F: Senkt eine Reparatur der Abplatzung den Fahrzeugwert?
A: Eine professionell ausgeführte – nein. Problematisch sind nur heimische, schlecht ausgeführte Reparaturversuche.
F: Welche Autos leiden am meisten?
A: Stadtmodelle mit niedrigen Kotflügeln (Yaris, Swift, Polo), aber auch BMW 5er oder Audi A4 sind bei Autobahnfahrten nicht widerstandsfähig.
F: Kann man einen lackierten Kotflügel nach einer Abplatzung vor Korrosion schützen?
A: Ja – eine rostschützende Grundierung und Ausbesserungslack sind das grundlegende Rettungsset.
Kotflügel vs. Stein – wer gewinnt letztendlich?
In den meisten Fällen gewinnt der Stein. Der Lack – selbst der beste – ist eine dünne Schicht, die Kräften standhalten muss, für die sie nicht geschaffen wurde. Doch:
• fabriklackierte Kotflügel, besonders in Premiumautos, sind relativ widerstandsfähig,
• gut ausgeführtes Werkstattlackieren bietet fast fabrikmäßige Qualität,
• richtiger Schutz (Folie, Keramik, Wachs) kann die Haltbarkeit des Lacks um Jahre verlängern.
Im Kampf zwischen Stein und lackiertem Kotflügel besteht immer ein Risiko, aber richtige Vorbereitung und systematische Pflege können es deutlich verringern.
Fazit?
Der Stein gewinnt nur dann, wenn wir uns nicht um den Kotflügel kümmern.





