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Wie überprüft man den Lackcode bei einem Dodge? Der vollständige Leitfaden für Fahrer (2026)
Die richtige Wahl der Lackfarbe ist bei Karosserie- und Lackreparaturen von entscheidender Bedeutung. Selbst ein geringer Farbunterschied kann dazu führen, dass das reparierte Bauteil deutlich vom restlichen Fahrzeug abweicht. Deshalb ist die Kenntnis des Lackcodes die Grundlage jeder professionellen Restaurierung eines Fahrzeugs der Marke Dodge.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wo Sie den Lackcode bei einem Dodge finden, wie Sie ihn ablesen, wann der Lackcode allein nicht ausreicht und worauf Sie beim Kauf von Autolack achten sollten. Außerdem erklären wir, warum Bauteile wie lackierte Kotflügel eine besonders präzise Farbanpassung erfordern.
Was ist ein Lackcode?
Der Lackcode ist eine Herstellerkennzeichnung, die die exakte Lackfarbe angibt, die bei der Produktion des Fahrzeugs verwendet wurde. Meist besteht er aus mehreren Buchstaben, Zahlen oder einer Kombination aus beidem.
Der Lackcode ermöglicht es einer Lackiererei, eine Farbmischung anzufertigen, die der werkseitigen Fahrzeugfarbe entspricht. Er wird bei Reparaturen folgender Fahrzeugteile verwendet:
- Stoßfänger,
- Türen,
- Motorhauben,
- Dächer,
- Schweller,
- Kotflügel,
- Außenspiegel.
Ohne Kenntnis des Lackcodes ist es deutlich schwieriger, den identischen Farbton zu treffen.
Warum ist der Lackcode so wichtig?
Der Lackcode gehört zu den wichtigsten Informationen bei der Reparatur oder Restaurierung eines Fahrzeugs. Er ermöglicht die exakte Bestimmung der werkseitigen Karosseriefarbe, die vom Hersteller verwendet wurde. Dadurch kann der Lackierer eine Mischung herstellen, die dem Originalfarbton möglichst genau entspricht. Das ist sowohl bei kleineren Reparaturen als auch beim Austausch größerer Karosserieteile von großer Bedeutung.
Moderne Fahrzeuglacke sind wesentlich komplexer als noch vor einigen Jahren. Sie bestehen aus zahlreichen Pigmenten sowie Zusätzen, die für Metallic-, Perleffekt- oder spezielle Oberflächenbeschichtungen sorgen. Zwei Fahrzeuge, die auf den ersten Blick identisch schwarz oder silber aussehen, können völlig unterschiedliche Lackrezepturen besitzen. Genau deshalb ist die Auswahl der Farbe ausschließlich anhand ihres Namens sehr riskant.
Ein falsch gewählter Lack kann zu deutlich sichtbaren Farbunterschieden zwischen dem neu lackierten Bauteil und der übrigen Karosserie führen. Besonders bei Tageslicht oder bei Metallic- und Perleffektlacken fällt dies sofort auf. Eine solche Reparatur beeinträchtigt nicht nur die Optik des Fahrzeugs, sondern kann sich auch negativ auf seinen Wiederverkaufswert auswirken.
Die Kenntnis des Lackcodes ist bei der Reparatur folgender Fahrzeugteile unverzichtbar:
- Stoßfänger,
- Türen,
- Motorhaube,
- Heckklappe,
- Außenspiegel,
- Schweller,
- lackierte Kotflügel.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen lackierte Kotflügel, da sie sich direkt neben Türen, Motorhaube und Scheinwerfern befinden. Schon kleinste Farbabweichungen sind sofort sichtbar. Deshalb verwenden professionelle Lackierbetriebe neben dem Lackcode häufig auch ein Spektralphotometer und setzen die sogenannte Beilackiertechnik ein, um einen fließenden Übergang zwischen dem neu lackierten Bauteil und der Originallackierung zu erzielen.
Außerdem sollte man bedenken, dass Fahrzeuglacke im Laufe der Jahre einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen. UV-Strahlung, wechselnde Witterungsbedingungen, Streusalz und häufiges Waschen verändern das Erscheinungsbild des Lacks nach und nach. Aus diesem Grund ist der Lackcode zwar der Ausgangspunkt für die Erstellung der passenden Lackmischung, bei älteren Fahrzeugen ist jedoch häufig eine zusätzliche Farbanpassung erforderlich, damit das Endergebnis praktisch unsichtbar bleibt.
Wo findet man den Lackcode bei einem Dodge?
Die Position des Typenschilds kann je nach Modell und Baujahr unterschiedlich sein.
Am häufigsten befindet sich der Lackcode an folgenden Stellen:
1. An der B-Säule der Fahrertür
Dies ist die häufigste Stelle.
Nach dem Öffnen der Fahrertür sollte der Herstelleraufkleber an der B-Säule oder im Bereich des Türschlosses überprüft werden.
2. Im Motorraum
Bei vielen Dodge-Modellen befindet sich das Typenschild unter der Motorhaube.
Es ist meistens zu finden:
- im Bereich der Spritzwand,
- am Federbeindom,
- an der Trennwand des Motorraums.
3. Im Kofferraum
Einige Modelle besitzen ein Etikett:
- unter dem Kofferraumboden,
- neben dem Reserverad,
- an der Seitenwand.
4. Im Serviceheft
Bei älteren Fahrzeugen kann der Farbcode vom Hersteller oder Händler im Serviceheft eingetragen worden sein.
5. Über die VIN-Nummer
Ist der Aufkleber entfernt oder nicht mehr lesbar, kann der Lackcode anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) ermittelt werden.
Viele professionelle Lackfachhändler und autorisierte Dodge-Werkstätten können die Lackfarbe anhand der VIN bestimmen.
Wie sieht der Lackcode bei Dodge aus?
Der Lackcode kann folgende Formen haben:
- PW7
- PX8
- PRV
- PXR
- PSC
In den meisten Fällen beginnt der Code mit dem Buchstaben „P“, der für „Paint“ (Lack) steht.
Beispiele für Lackfarben:
- Bright White
- Pitch Black
- Granite Crystal
- Billet Silver
- Octane Red
- Destroyer Grey
Reicht der Lackcode allein immer aus?
Obwohl der Lackcode die Grundlage für die Herstellung der passenden Lackmischung bildet, garantiert er in der Praxis nicht immer eine perfekte Farbübereinstimmung. Der Grund dafür ist, dass sich Fahrzeuglacke im Laufe der Zeit verändern. Selbst wenn zwei Fahrzeuge das Werk mit demselben Lackcode verlassen haben, kann sich ihr Farbton nach einigen Jahren leicht unterscheiden.
Das Erscheinungsbild des Lacks wird unter anderem von folgenden Faktoren beeinflusst:
- intensive UV-Strahlung,
- hohe und niedrige Temperaturen,
- Regen, Schnee und Feuchtigkeit,
- Streusalz und im Winter verwendete Chemikalien,
- häufige Nutzung von Waschanlagen,
- unsachgemäße Pflege oder eine langfristig fehlende Lackpflege.
Dadurch kann der Lack mit der Zeit ausbleichen, an Farbtiefe verlieren oder seinen Farbton verändern. Dieses Phänomen ist besonders bei kräftigen Farben wie Rot, Blau oder Gelb sowie bei Metallic- und Perleffektlacken sichtbar.
Außerdem sollte man wissen, dass viele Hersteller sogenannte Farbvarianten desselben Lackcodes verwenden. Das bedeutet, dass ein Lackcode mehrere Rezepturen besitzen kann, die sich geringfügig in den Pigmentanteilen unterscheiden. Dies ergibt sich aus Produktionsunterschieden zwischen verschiedenen Werken, Lacklieferanten oder Produktionschargen. Deshalb greifen professionelle Lackmischereien häufig auf Datenbanken mit mehreren Varianten desselben Farbtons zurück und wählen diejenige aus, die am besten zum jeweiligen Fahrzeug passt.
Um ein möglichst perfektes Ergebnis zu erzielen, verwenden professionelle Lackierbetriebe ein Spektralphotometer – ein Gerät, das die tatsächliche Fahrzeugfarbe analysiert und mit einer Datenbank von Lackrezepturen vergleicht. Dadurch kann eine Lackmischung erstellt werden, die sowohl die natürliche Alterung des Lacks als auch seinen aktuellen Farbton berücksichtigt.
In vielen Fällen wenden Lackierer außerdem die sogenannte Beilackiertechnik an. Dabei wird der neue Lack sanft auf die angrenzenden Karosserieteile überblendet. Dadurch werden Farbunterschiede minimiert und die Reparaturstelle wird nahezu unsichtbar. Dies ist besonders wichtig beim Lackieren großer oder gut sichtbarer Fahrzeugteile wie der Motorhaube, der Türen oder lackierter Kotflügel, bei denen selbst kleinste Farbabweichungen auffallen können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Lackcode den Ausgangspunkt für die Auswahl der richtigen Lackmischung bildet. Er ist jedoch nicht immer der einzige Faktor, der über das Endergebnis entscheidet. Besonders bei älteren Fahrzeugen oder Lacken mit komplexer Struktur erzielt man die besten Ergebnisse durch die Kombination aus Lackcode, Messung mit einem Spektralphotometer und der Erfahrung des Lackierers.
Wie liest man den Lackcode vom Typenschild ab?
Auf dem Etikett befinden sich zahlreiche Informationen:
- VIN-Nummer,
- Fahrzeuggewicht,
- Produktionsdatum,
- Reifendruck,
- Lackcode.
Der Farbcode ist meistens mit einer der folgenden Bezeichnungen gekennzeichnet:
- Paint
- Paint Code
- Color
- PNT
Es empfiehlt sich, ein Foto des Typenschilds mit dem Smartphone zu machen, um Verwechslungen oder Fehler beim Ablesen zu vermeiden.
Wann wird der Lackcode benötigt?
Am häufigsten wird der Lackcode bei folgenden Reparaturen benötigt:
Lackierung eines Kotflügels
Der Kotflügel gehört zu den am häufigsten beschädigten Fahrzeugteilen.
Neue lackierte Kotflügel müssen exakt denselben Farbton wie die Türen und die Motorhaube aufweisen.
Reparatur der Stoßstange
Kunststoff reflektiert das Licht anders als Stahl.
Deshalb ist ein korrekt gewählter Lackcode von entscheidender Bedeutung.
Lackierung der Motorhaube
Die Motorhaube befindet sich an der am stärksten sichtbaren Stelle des Fahrzeugs.
Farbunterschiede fallen dort sofort auf.
Reparatur nach einer Kollision
Nach dem Austausch von Karosserieteilen entscheidet die richtige Farbauswahl über die Qualität der Reparatur.
Kann man den Farbton auch ohne Lackcode bestimmen?
Ja.
Professionelle Lackmischereien verwenden:
- ein Spektralphotometer,
- Hersteller-Farbkataloge,
- die VIN-Nummer,
- Farbmuster.
Dennoch beschleunigt der Lackcode den gesamten Prozess erheblich.
Die häufigsten Fehler bei der Auswahl des Fahrzeuglacks
Den Lack „nach Augenmaß“ kaufen
Bilder im Internet geben den tatsächlichen Farbton nicht originalgetreu wieder.
Das Fahrzeugalter ignorieren
Ein zehn Jahre alter Lack sieht anders aus als ein fabrikneuer Lack.
Bestellung nur anhand des Farbnamens
„Black“ oder „White“ bezeichnet nicht zwangsläufig nur einen einzigen Farbton.
Der Hersteller kann mehrere unterschiedliche Varianten derselben Farbe verwenden.
Lackierung eines einzelnen Bauteils ohne Beilackierung
Professionelle Lackierer wenden häufig die sogenannte Beilackiertechnik an, durch die der Übergang zwischen den einzelnen Karosserieteilen praktisch unsichtbar wird.
Dies betrifft insbesondere Fahrzeugteile wie lackierte Kotflügel.
Wie überprüft man den Lackcode anhand der VIN-Nummer?
Falls das Typenschild beschädigt wurde:
- Lesen Sie die VIN-Nummer ab.
- Kontaktieren Sie einen Dodge-Händler.
- Nutzen Sie Online-Datenbanken zur VIN-Abfrage.
- Fragen Sie eine professionelle Lackmischerei.
Dies ist heute eine der genauesten Methoden zur Ermittlung des Lackcodes.
Haben alle Dodge-Fahrzeuge einen Lackcode?
Ja.
Jedes serienmäßig produzierte Dodge-Fahrzeug besitzt eine Kennzeichnung der Karosseriefarbe.
Je nach Modell kann sich diese lediglich an einer anderen Stelle befinden.
Wie bestellt man den richtigen Fahrzeuglack?
Vor der Bestellung sollten Sie folgende Informationen bereithalten:
- den Lackcode,
- die VIN-Nummer,
- das Fahrzeugmodell,
- das Baujahr,
- Informationen über die Lackart (Metallic-, Perleffekt- oder Uni-Lack).
Je mehr Informationen Sie angeben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Farbton perfekt zum Fahrzeug passt.
Warum ist eine professionelle Farbanpassung so wichtig?
Ein falsch ausgewählter Fahrzeuglack kann folgende Folgen haben:
- eine beeinträchtigte Fahrzeugoptik,
- deutlich sichtbare Farbunterschiede,
- einen geringeren Fahrzeugwert,
- die Notwendigkeit einer erneuten Lackierung.
Deshalb lohnt es sich, auf professionelle Lackmischereien und erfahrene Fachbetriebe zu setzen.
Zusammenfassung
Der Lackcode eines Dodge-Fahrzeugs ist eine grundlegende Information, die bei jeder Karosserie- und Lackreparatur benötigt wird. In den meisten Fällen befindet er sich auf dem Typenschild an der B-Säule der Fahrertür, im Motorraum oder im Kofferraum. Ist die Kennzeichnung unleserlich oder beschädigt, kann der Lackcode anhand der VIN-Nummer über den Hersteller oder eine professionelle Lackmischerei ermittelt werden.
Beachten Sie außerdem, dass der Lackcode allein nicht immer eine perfekte Farbübereinstimmung garantiert. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen empfiehlt sich eine zusätzliche Farbmessung mit einem Spektralphotometer. Dies ist besonders wichtig beim Austausch von Fahrzeugteilen wie lackierten Kotflügeln, da diese gut sichtbar sind und farblich perfekt mit den angrenzenden Karosserieteilen harmonieren müssen.
Durch die richtige Auswahl und Anpassung des Fahrzeuglacks bleibt die Reparatur nahezu unsichtbar und das Fahrzeug behält sowohl sein attraktives Erscheinungsbild als auch seinen Wert.
FAQ
Wo befindet sich der Lackcode bei einem Dodge?
Am häufigsten befindet sich der Lackcode an der B-Säule der Fahrertür, im Motorraum oder im Kofferraum.
Kann man den Lackcode anhand der VIN-Nummer ermitteln?
Ja. Ein Dodge-Händler oder eine professionelle Lackmischerei kann die Lackfarbe anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) bestimmen.
Reicht der Farbname aus, um den richtigen Lack zu bestellen?
Nein. Es wird der exakte Lackcode benötigt, da ein und derselbe Farbname mehrere unterschiedliche Farbtöne umfassen kann.
Garantiert der Lackcode eine identische Lackfarbe?
Nicht immer. Mit der Zeit kann sich der Lack durch UV-Strahlung, Witterungseinflüsse und Alterung leicht verändern.
Warum müssen lackierte Kotflügel farblich exakt angepasst werden?
Da sich die Kotflügel direkt neben den Türen und der Motorhaube befinden, fällt selbst eine geringe Farbabweichung sofort ins Auge.
Lohnt es sich, eine professionelle Lackmischerei zu beauftragen?
Ja. Fachbetriebe können die Lackfarbe nicht nur anhand des Lackcodes bestimmen, sondern sie mithilfe eines Spektralphotometers zusätzlich exakt an den tatsächlichen Farbton des Fahrzeugs anpassen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer perfekten Farbübereinstimmung deutlich erhöht.





