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Lackierte Kotflügel – warum sie hergestellt werden, wie sie entstehen und wie man sie pflegt 2025
Ein lackierter Kotflügel – scheinbar nur ein kleines Karosserieteil, kann aber das gesamte Aussehen eines Autos verändern. Oft ist er das erste Teil, das Schlamm, Steine und Streusalz abbekommt, und gleichzeitig eines der sichtbarsten Elemente des Fahrzeugs.
In diesem Beitrag erklären wir, was lackierte Kotflügel eigentlich sind, warum sie wichtig sind, wie der Lackierprozess abläuft und wie man sie pflegt, damit sie immer wie neu aussehen.
Was ist ein lackierter Kotflügel?
Ein Kotflügel ist ein Karosserieteil über dem Rad. Seine Aufgabe ist es, die Karosserie und das Fahrwerk vor Schlamm, Steinen, Wasser und Salz zu schützen.
Wenn er lackiert ist, bedeutet das, dass er mit einer Lackschicht in der Farbe des Autos – identisch mit Motorhaube oder Türen – überzogen wurde.
Dadurch sieht der Kotflügel nicht nur ästhetisch aus, sondern ist auch widerstandsfähiger gegen Korrosion und kleinere mechanische Schäden.
Verschiedene Autos verwenden unterschiedliche Materialien:
- Stahlkotflügel – Klassiker, z. B. im Volkswagen Golf, Opel Astra oder Fiat Punto. Sie sind langlebig, aber bei Lackschäden rosten sie schnell.
- Aluminiumkotflügel – leicht und rostbeständig, z. B. im Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse.
- Plastikkotflügel – immer häufiger bei SUVs, z. B. Toyota RAV4, Hyundai Tucson oder Dacia Duster. Sie sind flexibel, und Lack hält kleinere Stöße besser aus.
Warum sind lackierte Kotflügel wichtig?
- Aussehen und Ästhetik
Der Kotflügel ist ein Teil, das jeder sofort bemerkt – besonders am Radhaus.
Ein zerkratzter oder matter Kotflügel lässt das Auto sofort schlechter aussehen.
Ein Vergleich: ein glänzender, gepflegter Kotflügel bei einem Toyota Corolla vs. dasselbe Modell nach dem Winter mit Salz und Mikrokratzern – der Unterschied ist enorm. - Schutz vor Korrosion
Unter dem Kotflügel sammeln sich Wasser, Schlamm und Salz – ideale Bedingungen für Rost.
Der Lack bildet eine Schutzbarriere, die die Metalloxidation verhindert.
Bei älteren Modellen wie Volkswagen Passat B5 oder Opel Vectra konnten unlackierte oder beschädigte Kotflügel in wenigen Monaten rosten. - Wert des Autos erhalten
Ein Auto mit gepflegter Karosserie wirkt immer besser erhalten.
Gepflegte, gleichmäßig lackierte Kotflügel bei BMW 3er, Mazda 6 oder Kia Ceed können selbst nach 10 Jahren Nutzung dem Auto Frische verleihen. - Abstimmung mit der restlichen Karosserie
Ein lackierter Kotflügel sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.
Bei neueren Modellen wie Tesla Model 3 oder Volvo XC60 hat der Lack oft eine spezielle Farbe oder Perleffekt, sodass die Farbanpassung am Kotflügel echte Präzisionsarbeit ist.
Wann lohnt es sich, einen Kotflügel zu lackieren?
Nicht jeder Kratzer oder Absplitterung ist eine Katastrophe, aber es gibt Situationen, in denen das Lackieren Sinn macht:
- Kratzer oder Abplatzungen (z. B. von Steinen)
- Matter oder verblasster Lack
- Kotflügel nach einer kleinen Kollision repariert
- Korrosionsspuren oder Blasen sichtbar
- einfach, um das Auto optisch aufzufrischen
Bei größeren Schäden wie Dellen oder Rissen – häufig bei Stadtautos wie Renault Clio oder Ford Fiesta – ist das Lackieren Teil einer umfassenderen Karosseriereparatur.
Wie läuft der Lackierprozess ab?
Das Lackieren eines Kotflügels ist ein präziser Prozess, bei dem jeder Schritt zählt. So läuft es in der Praxis ab, egal ob bei Skoda Octavia, Toyota Yaris oder BMW X3:
- Vorbereitung
Der Lackierer reinigt den Kotflügel, entfernt Verschmutzungen und bei Bedarf den alten Lack.
Bei Dellen repariert ein Karosseriebauer die Oberfläche und schleift sie glatt. - Auftragen der Grundierung
Die Grundierung verbessert die Haftung des Lacks und schützt das Metall vor Korrosion.
Bei Aluminium- oder Kunststoffkotflügeln werden spezielle Mittel verwendet, die eine bessere Lackbindung gewährleisten. - Basislack (Farbe)
Diese Schicht gibt dem Kotflügel die Farbe.
In modernen Werkstätten wird die Farbe computergestützt auf den Rest des Autos abgestimmt.
Der Lack wird in dünnen Schichten aufgetragen, um Läufer zu vermeiden. - Klarlack
Die Schutzschicht verleiht Glanz und schützt die Farbe vor UV-Strahlung und kleinen Kratzern. - Trocknung und Polieren
Der Kotflügel kommt in eine Lackierkammer, wo er bei passender Temperatur trocknet.
Zum Schluss poliert der Lackierer ihn für eine glatte, spiegelnde Oberfläche.
Pflege von lackierten Kotflügeln
Lackierte Kotflügel benötigen grundlegende Pflege, wobei Regelmäßigkeit entscheidend ist:
- Auto regelmäßig waschen
Schmutz und Salz zerstören den Lack schneller, als man denkt.
Automatikwaschanlagen mit Bürsten meiden – besser sind berührungslose oder Handwäsche. - Sanfte Reinigungsmittel verwenden
Autoshampoos mit neutralem pH-Wert wählen.
Bei auffälligen Farben wie Rot (Mazda CX-5) oder Dunkelblau (VW Passat) keine aggressive Reiniger verwenden, die den Lack stumpf machen. - Wachsen oder Quick Detailer
Regelmäßiges Wachsen (alle 2–3 Monate) frischt den Lack auf und bildet eine Schutzschicht.
Dadurch bleibt der Glanz länger erhalten und Schmutz haftet weniger. - Vorsicht beim Parken
Die meisten Kratzer entstehen auf Parkplätzen – durch Einkaufswagen, Pfosten oder andere Türen.
Bei Autos wie Nissan Qashqai oder Kia Sportage sind Kotflügel oft gewölbt und leicht zu beschädigen.
Wie erkennt man, dass ein Kotflügel lackiert wurde?
Nicht immer sichtbar, aber einige Hinweise können darauf hindeuten:
- Farbunterschied zwischen Kotflügel und Tür
- Sichtbare „Kante“ des Lacks im Licht
- Fehlen der ursprünglichen Struktur (Orangenhaut)
- Unnatürlich intensiver Glanz
Gut ausgeführtes Lackieren (z. B. in Toyota, BMW oder Audi Vertragswerkstätten) ist nahezu unsichtbar.
Häufige Fehler beim Lackieren von Kotflügeln
- Falsche Farbauswahl – besonders schwierig bei Perleffekt- und Metalliclacken
- Ungenügende Oberflächenvorbereitung – führt später zu Lackablösungen
- Keine Trocknung in der Kammer – ergibt matte Oberfläche
- Zu dicke Lackschichten – können Läufer und Blasen verursachen
- Kein abschließendes Polieren – kein „Neuwagen“-Effekt
FAQ – Häufige Fragen
- Kann man einen Kotflügel selbst lackieren?
Technisch ja, aber das Ergebnis ist oft nicht ideal.
Ohne Lackierkammer, passendes Equipment und Erfahrung schwer, Farbunterschiede zu vermeiden.
Für kleine Ausbesserungen reicht Spray, für komplette Lackierungen besser die Werkstatt. - Ist ein lackierter Kotflügel haltbarer als original?
Nicht immer. Originallack wird industriell gleichmäßig aufgetragen.
Gut ausgeführtes Werkstattlackieren kann aber ähnlich haltbar sein, wenn hochwertige Materialien verwendet und die Oberfläche gut vorbereitet wurde. - Unterscheidet sich der Kotflügellack vom restlichen Auto?
Nein, derselbe Lacktyp wie auf der Karosserie. Unterschiede können nur durch Alter und Abnutzung des Originallacks entstehen. - Wie lange hält der Glanz?
Hängt von der Pflege ab.
Bei regelmäßiger Wäsche und Wachsen mehrere Jahre. Ohne Pflege beginnt der Lack nach 1–2 Jahren matt zu werden. - Beeinflusst ein lackierter Kotflügel den Fahrzeugwert?
Bei guter Lackierung nicht.
Schlecht abgestimmte Farbe oder sichtbare Reparaturspuren könnten jedoch darauf hinweisen, dass das Auto unfallbedingt war. - Unterscheiden sich Kotflügel bei Elektroautos?
Nicht wesentlich, oft aus leichteren Materialien (Tesla Model 3, Hyundai Ioniq 5) und dünnere Lackschichten – erfordert vorsichtigere Pflege.
Zusammenfassung
Ein lackierter Kotflügel ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern vor allem des Karosserieschutzes.
Da er am stärksten beschädigungsanfällig ist, lohnt es sich, ihn zu pflegen.
Regelmäßige Wäsche, sanfte Mittel und ein wenig Aufmerksamkeit sorgen dafür, dass Volkswagen, Toyota, BMW oder Mazda wie frisch aus dem Showroom aussehen – unabhängig vom Alter.





